05.08.2017

von Kathrin Damwitz Allgemeine Zeitung

 

BODENHEIM - Nach fast 20 Jahren teilweise erbitterter Diskussionen hat der Gemeinderat am Mittwochabend die Planungen für die neue Sportanlage mit angegliedertem Gewerbegebiet am „Bürgel“ auf den Weg gebracht. Die Sportflächen inklusive der für Großveranstaltungen geforderten 276 Parkplätze sind 32 000 Quadratmeter groß, die Gewerbeflächen 26 000. Der erste Bauabschnitt (Turn- und Sporthalle) kostet 3,06 Millionen Euro, der zweite (daran anknüpfend Dreifeld-Sporthalle) 4,90. Im dritten Bauabschnitt entsteht der Sportplatz (1,78 Millionen). Die Gemeinde möchte im Februar oder März 2018 mit dem Bau des ersten Abschnitts beginnen, wenn Bauantrag, sämtliche Zuschüsse und die Änderung des Flächennutzungsplans grünes Licht erhalten haben. Fertigstellung soll im September 2018 sein. Die Halle, die in zwei Schritten entsteht, soll auch für kulturelle Veranstaltungen und für die Volkshochschulkurse sowie von sämtlichen sporttreibenden Vereinen in Bodenheim genutzt werden.

 

In der Sondersitzung des Rates fiel zunächst bei einer Enthaltung (SPD) ein Grundsatzbeschluss für die Planung des Sportstättenstandortes im „Bürgel“. Der anschließenden Änderung des Bebauungsplans stimmten CDU, FWG und FDP nicht zu. Die SPD brachte sie mit ihrer Mehrheit auf den Weg. Martin Acker (CDU) begründete das „Nein“ damit, dass es seine Fraktion lieber gesehen hätte, Flächen für weitere Sportanlagen frei zu halten, als das Teilstück an der „Langen Ruthe“ als Gewerbefläche zu vermarkten.

Unter anderem war in der Änderung der Geltungsbereich auf den westlichen Wirtschaftsweg ausgedehnt worden, das Sondergebiet „Sportanlagen“ wurde Richtung Süden erweitert. Entlang der Straße „Lange Ruthe“ werden Parkplätze ausgewiesen, die die Besucher der Sportveranstaltungen und kulturellen Events in der neuen Halle nutzen sollen. Der Hallenarchitekt Daniel Dillig (Simmern) und Landschaftsarchitektin Heike Dillenberg (Büro Gutschker und Dongus, Odernheim) präsentierten dem Rat ihre Planungen.

Einige Details: Die Halle verfügt über rund 1000 Sitzplätze und eine Bühne; das Obergeschoss besteht im Wesentlichen aus der Tribüne für alle Hallenbereiche und auch für außen. Die Vorstellungen der Vereine und des Gemeinderates vom „Runden Tisch“ seien eingeflossen, sagte Dillig. Es entstehe eine Sportstätte mit vier Feldern für Wettkämpfe und Training, gleichzeitig fungiere diese als Veranstaltungshalle für kulturelle Ereignisse. Die 10,60 Meter hohe Stahl-Beton-Halle werde industriell gebaut und dadurch sehr wirtschaftlich zu betreiben sein.

Eine separate Sprunggrube, die der Turnverein nutzen möchte, finanziert dieser; die Kosten sind mit rund 100 000 Euro veranschlagt. Ratsmitglied Dr. Holger Kalbitz (SPD) mahnte, mit dem Verein eine Nutzungs- und Kostenvereinbarung zu schließen.

SPD lobt die Verwaltung

Für die SPD bescheinigte Sprecher Dirk Müller Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) und dem Ersten Beigeordneten Thomas Glück (SPD), einen „sehr guten Job“ gemacht zu haben. Die Planung für die Sport- und Veranstaltungsstätte stelle eine „sehr gute Lösung“ dar. Wenngleich er mit Wehmut an den besser geeigneten Standort „Harle“ denke, der nicht realisiert werden konnte. Thomas Becker-Theilig wies darauf hin, dass der Ratsbeschluss ein Meilenstein sei und zwei Jahrzehnte Debatten beende. Die Sportstätten sind damit auf zwei Standorte aufgeteilt: wie seither am „Guckenberg“ und neu am „Bürgel“.

 

 

Allgemeine Zeitung Beate Nietzel vom 24.05.2017

 

BODENHEIM - Die sich rasant wandelnde Kindergarten-Landschaft in Bodenheim war erneut einer der Schwerpunkte in der jüngsten Ratssitzung. So soll es kommende Woche losgehen mit der Erweiterung der Kita Schatzkiste. Zwei Übergangscontainer mit je 33 Quadratmetern Größe würden am 1. Juni erwartet, gab der Erste Beigeordnete Thomas Glück (SPD) bekannt. Demnächst beginne die Ausschreibung der Gewerke, und zum 1. Juli könne die erste Gruppe der unter Dreijährigen aufgenommen werden, nach den Sommerferien dann zeitversetzt die nächsten beiden.

In Holzständerbauweise soll die neue Kita „Am Mühlbach“ im Bürgel errichtet werden, das beschloss der Rat einstimmig. Die Förderanträge für die viergruppige Einrichtung auf 2200 Quadratmetern mit Kosten von 1,85 Millionen Euro seien auf dem Weg

Die geplante Naturkindergruppe erfreue sich riesiger Nachfrage, er könne sich vor Anfragen „kaum retten“, informierte Beigeordneter Johannes Schöller (SPD). Nach intensiver Begutachtung hält die Verwaltung einen Standort in der Fortsetzung des Dollesparks für geeignet. „Für die gemeindeeigene Fläche müsste nur der Flächen-nutzungsplan geändert werden“, so Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD). Als Unterbringungsmöglichkeit sei eine Art Blockhaus denkbar, schon im Frühjahr könnte die Natur-Gruppe eröffnet werden. Hierfür wie auch für die weiteren Bodenheimer Kitas seien nun nach intensiver Werbeaktion insgesamt 26 Bewerbungen von Erzieherinnen und Erziehern eingegangen, „und es sind sehr gute dabei“, so Schöller.

Bei den Stellungnahmen zum Bebauungsplan „Sport- und Gewerbe-anlage Bürgel“ verwehrten CDU und FWG mit neun Gegenstimmen ihre Zustimmung, da diese, so CDU-Fraktionssprecher Wolfgang Kirch, sich teilweise auf Flächen bezogen, die in Gewerbe umgewandelt werden sollten. „Wir finden weiterhin, dass hier die Weichen falsch gestellt werden“, so Kirch. Beigeordneter Glück bestätigte, dass sich die Grenze verschieben werde, „aber wir brauchen den Verkaufserlös“. Die Projektgruppengespräche seien gestartet, jetzt müsse der Bebauungs- plan vorangetrieben werden. Eine große Aufgabe sei die Schaffung von mindestens 200 Stellplätzen.

Unvermindert kritisch sieht die CDU auch die „aufwendige Sanierung“ des Hauses Friesen ecker und verweigerte daher die Übertragung der betreffenden Haushaltsmittel in Höhe von rund 390 000 Euro von 2016 auf das laufende Jahr. Die Übertragung der übrigen Positionen von rund einer Million Euro fand dagegen die einhellige Zustimmung des Rates. Einen „Sündenfall der SPD“ nannte Kirch erneut das Bauvor-haben in der Gutenbergstraße, das eine Mischnutzung vorsieht. Die Verwaltung habe sich „hinters Licht führen lassen“, so Kirch, unterstützt von FWG-Sprecher Michael Leber.

Einstimmigkeit wiederum herrschte über die Stellungnahmen zum Bebauungsplan „Flur 37-Leidheckenweg“ mit Blick auf die Errichtung einer Kita sowie zum Bebauungsplan „Eichweg Süd“.

Eine hervorragende Resonanz habe das „Ü 60“-Tanzcafé im Mai mit mehr als 60 Besuchern gefunden, teilte der auch für Seniorenarbeit zuständige Beigeordnete Schöller mit; eine Wiederholung sei im Oktober geplant. Am 17. Juni geben die Drehorgelfreunde Rhein-Main ein Konzert in der Maria-Oberndorf-Kapelle, ein Shuttleservice sei geplant.

Impressionen vom Walpurgisfeuer

Neue Fakt online

Eine neue FAKT, dem Informationsblatt der SPD für die Bürger Bodenheims, ist ab sofort verfügbar. Leitartikel ist in dieser Ausgabe das KiTa Konzept 2020 sowie zum Sportstättenbau in Bodenheim.

FAKT Mai 2017
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Sanierungsarbeiten am Haus Friesenecker in Bodenheim haben sich verzögert

Von Kathrin Damwitz (Allgemeine Zeitung) vom 11.04.2017

 

Um fünf Monate verzögert haben sich die Sanierungsarbeiten am Haus Friesenecker, dem der Hausschwamm zugesetzt hat. Nach Angaben des zuständigen Beigeordneten Thomas Glück (SPD) in der jüngsten Ratssitzung (die AZ berichtete) entstand der Schaden in den Mauern und im Gebälk durch das in den sechziger Jahren fehlerhaft mit Kunstschiefer eingedeckte Dach. Mitte Mai beginnen die Trockenbauarbeiten im Innern. Nach Ostern stehen aber zunächst Heizungs-, Sanitär-, Elektroarbeiten an. Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin im Frühsommer kann nicht gehalten werden, doch das Albansfest wird durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt. Die Zimmerer- und Holzbauarbeiten sind vom Gemeinderat zum Preis von 13 570 Euro an eine Firma aus Kreuztal vergeben worden.

 

Mehr Einnahmen aus Gewerbesteuer

An Thomas Glück war es auch, den ersten Nachtragshaushalt 2017 zu erläutern, der ausgeglichen ist. 390 000 Euro mehr als geplant muss die Ortsgemeinde zahlen, weil der Partner beim Bau der Mietwohnungen in der Hilgestraße ausgestiegen ist. Hingegen fließen 850 000 Euro aus einer Gewerbesteuernachzahlung in die Kassen. „Statt einer Nettokreditaufnahme von einer Million Euro brauchen wir nur 181 000 Euro“, erklärte Thomas Glück. Da die Kita „Schatzkiste“ in ihrem Bestand erweitert wird, entfallen 80 000 Euro Kosten für die ursprünglich geplanten Container. Diese Summe wird genutzt, um die Naturkindergruppe für 20 bis 22 Mädchen und Jungen einzurichten. Der Nachtragsetat passierte den Rat einstimmig.

 

Änderungen von Bebauungsplänen gingen ebenso einmütig durch. So wird beispielsweise ein Teil einer ehemaligen Parkanlage am Reichsritterstift zu einer Verkehrsfläche für 25 Pkw umgestaltet. Auch „Im Walter“ entsteht ein Quartiersparkplatz. Der Plan „Eichweg Süd“ musste wegen des Anbaus an die „Schatzkiste“ geändert werden.

 

Die Handlungsempfehlungen aus der Verkehrsuntersuchung 2016 gab Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) dem Rat bekannt, nachdem sie auch bei der Einwohnerversammlung Anfang März präsentiert worden waren. Fünf Monate lang werden sie nun erprobt und überprüft. Gegenläufige Einbahnstraßen sind unter anderem im Bereich Obergasse und Mainzer-Pfort-Straße sowie Mainzer Straße (Eselsrutsche) und Ölmühlstraße vorgesehen. Wolfgang Kirch (CDU) erinnerte daran, dass seine Fraktion seinerzeit den Antrag auf korrespondierende Einbahnstraßen in Ölmühl- und Mainzer Straße gestellt habe.

 

Die Friedhofsgebührensatzung musste wegen des Aushebens und Schließens von Grabstätten in der neuen Urnenwand angepasst werden. Die Grabaushubarbeiten sind für die nächsten vier Jahre an die Firma SQM aus Ginsheim-Gustavsburg vergeben worden.

 

Ein Nachnutzungskonzept für das alte Feuerwehrgerätehaus im Ortskern muss her, da die Feuerwehr bekanntlich einen gemeinsamen Neubau mit den Nackenheimer Kollegen erhält. Denkbar wäre, dass die Verbandsgemeinde die Räume künftig nutzt und auch die Tourist-Info einziehen kann. Die Ortsgemeinde hat das Konzept zu beauftragen; es muss die städtebaulichen Anforderungen berücksichtigen. Dann kann es vom Land im Rahmen des Programms „Ländliche Zentren“ auch bezuschusst werden. Das Kaiserslauterer Planungsbüro BBP erhielt den Zuschlag, die zukunftsorientierte Nachnutzung auszuloten. Das Gutachten kostet 17 255 Euro, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD fördert mit 75 Prozent. Die Verbandsgemeinde hat der Ortsgemeinde die Übernahme von zwei Dritteln des Eigenanteils zugesagt.

 

Gemeinderat beauftragt Planungsbüro

Von Kathrin Damwitz Allgemeine Zeitung

07.04.2017

 

SPORTSTÄTTEN Im „Bürgel“ III entsteht zunächst neue Turnhalle / Debatten um Neubau einer Bäckerei im Sanierungsgebiet Ortskern

BODENHEIM - Die Planung der neuen Turn- und Gymnastikhalle „Im Bürgel“ III (siehe Grafik) ist am Mittwochabend während der Gemeinderatssitzung auf den Weg gebracht worden. Bei einer Enthaltung bekam das Büro Gutschker und Dongus, Odernheim, den Zuschlag für die Gesamtkoordination der Vorarbeiten, Kosten 22 172 Euro. Das Entwicklungskonzept, von Rundem Tisch und Gemeinderat beschlossen, sieht den Bau zweier Hallen vor, einer Turnhalle und einer Wettkampf-/ Mehrzweckhalle.

600 Quadratmeter plus Erweiterungsoption

Als Erstes wird die Turnhalle errichtet, doch bei der Vorplanung müssen beide Hallen berücksichtigt werden. Dies übernimmt das Architekturbüro Dillig, Simmern, zum Preis von 44 057 Euro, das auf Sporthallenbau spezialisiert ist. Nach Vorplanung des Gesamtkonzeptes soll der Bau der Turnhalle (etwa 600 Quadratmeter) vorangetrieben werden, mit Erweiterungsoption (300 Quadratmeter). Das beschloss der Rat bei jeweils einer Enthaltung. Die Leitung hatte Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD), auch Bürgermeister Dr. Robert Scheurer (CDU) nahm an der Ratssitzung teil.

Die Verkehrs- und Freianlagen im ersten Bauabschnitt (Turnhalle) plant Gutschker und Dongus, hier beläuft sich das Honorar auf 46 303 Euro. Fachplaner und Gutachter wie etwa Statiker darf die Verwaltung wegen des engen Zeitrahmens unmittelbar beauftragen, dafür gab der Rat grünes Licht.

Einstimmig brachte er außerdem den Neubau einer fünften Gemeindekindertagesstätte „Im Bürgel“ II auf den Weg. Auf einem noch zu bildenden Grundstück soll eine Kita mit vier Gruppen entstehen, führte der für den Bereich Finanzen und Liegenschaften zuständige Beigeordnete Thomas Glück (SPD) aus. Um den Förderantrag für das 1,8 Millionen Euro teure Vorhaben rechtzeitig einreichen zu können, wurde das Architekturbüro Klein Budenheim bereits jetzt beauftragt. Dessen Honorar beläuft sich auf etwa 164 000 Euro. Weitere Fachplaner darf die Verwaltung direkt beauftragen, dazu erteilte der Rat die Vollmacht. Glück sagte, die Fläche der Kita betrage rund 930 Quadratmeter. Sie wird mit offenem pädagogischen Konzept geführt, im Westen befinden sich die Betreuungsräume, im Osten eine Küche und ein Kühllagerraum für Lebensmittel aller Kitas. In der zweiten Aprilhälfte entscheide der Bauausschuss, ob in Modul- oder Holzbauweise gebaut werde, sagte Glück auf Nachfrage von Wolfgang Kirch (CDU). Erst dann stehen die exakten Kosten auch fest.

Unter den diversen Bebauungsplänen und Bauanträgen, die den Rat während der dreistündigen Zusammenkunft beschäftigten, rief vor allem das Vorhaben einer Bäckerei Debatten hervor, die plant, ihren Laden mit Kaffeeangebot in einen neuen Anbau zur Gaustraße hin zu verlagern. Der derzeitige Standort in der Zwerchgasse ist zu klein geworden und nicht barrierefrei. Knackpunkt war die in diesen Sanierungsbereich geltende Gestaltungssatzung. Bei drei Enthaltungen seitens der SPD wurde einer Ausnahme von den Festlegungen der Gestaltungssatzung schließlich zugestimmt.

Bauherr will Fachwerk freilegen und verblenden

Der Bauherr möchte Fachwerk, das im Bestandsgebäude und im Nebengebäude seiner künftigen Verkaufsstelle vorhanden ist, freilegen. Im dritten Teil des Ensembles will der Antragsteller ein historisches Fachwerk originalgetreu vorblenden, damit das Gesamtbild stimmt. Das sorgte bei einigen Ratsmitgliedern für Verdruss, denn der Sanierungsplaner hatte in seiner Stellungnahme festgehalten, dass es keine Gewähr gebe, dass das teure und aufwändige Vorhaben auch zu einem positiven Ergebnis komme.

Dennoch, Wolfgang Kirch (CDU) glaubte, dass das Gesamtensemble am Ende stimmig sei, und auch Annette Marbs (FDP) befand, das Vorhaben werte den Platz auf und könne „sehr gut werden“. Unter der Bedingung, dass der Bauherr „das Fachwerk auch tatsächlich freilegt“, signalisierte Dirk Müller (SPD) Zustimmung.

INFRASTRUKTUR Ortsbürgermeister über Container-Provisorium, Wohngebiete, Ortsrandstraße und Sporthallen

Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden

Interview mit Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig

Vor zwei Monaten endete mit der Einweihung der lang ersehnten
Ortsrandstraße ein Projekt, das viele Rats- und Ausschusssitzungen
bestimmt hat. An dieser Stelle danke ich dem Ortsbürgermeister Thomas Becker Theilig und seinen früheren sowie aktuellen Beigeordneten, dass sie es mit ihrer Beharrlichkeit und Ausdauer geschafft haben, die für Bodenheim so wichtige Straße zu vollenden. Die Bedeutung der Ortsrandstraße für die Bürger konnte jeder, der dem „Volksfest“ Anfang Dezember beigewohnt hat, erkennen. Mit der neuen Ortsrandstraße haben wir einen weiteren Schritt gemacht, um die Verkehrssituation in Bodenheim für unsere Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern. Ein weiterer Erfolg ist die Ortskernsanierung. Gerne haben wir die Projekte zur Sanierung privat genutztem Eigentums mit Zuschüssen unterstützt. Der Andrang von Sanierungsmaßnahmen ist mittlerweile so groß, dass manche Anträge leider auf dieses Jahr verschoben werden mussten. Die
bisher vollendeten Arbeiten sind sehr gelungen und bedeuten eine
Verschönerung und Aufwertung des alten Ortskerns.
Im Jahr 2016 feierte unserer Region ihr 200-jähriges Jubiläum. Mit ihren drei Großveranstaltungen, der Zugfahrt mit dem Rheingold, den
Funzelfahrten durch die Bodenheimer Gemarkung und der dreitägigen
Veranstaltung im Dolles Park „Kultur im Park“ hat die Ortsgemeinde einen großen Beitrag zum Gelingen der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum Rheinhessens beigetragen. Die große Resonanz bei allen Aktivitäten hat unseren für Tourismus zuständigen Beigeordneten Andreas Kappel veranlasst, in diesem Jahr die Weinbergsrundfahrten sowie „Kultur im Park“ zu wiederholen.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals Frau Ingrid Kerz herzlichst danken für ihre jahrzehntelange Tätigkeit als Beigeordnete mit dem
Geschäftsbereich Soziales, Kindertagesstätten und Jugend. Nach ihrem
planmäßigen Ausscheiden Ende August letzten Jahres, haben wir mit der Ernennung von Johannes Schöller einen über die Parteigrenzen hinweg anerkannten Fachmann für die Nachfolge verpflichtet. Aus der geplanten Einarbeitungsphase wurde jedoch nichts. Ganz im Gegenteil, er musste sich sofort mit der Situation der fehlenden KiTa Plätze beschäftigen. Bodenheim ist und bleibt ein beliebter Wohnort. Das Resultat ist an den rasant steigenden Einwohnerzahlen zu erkennen. Mittlerweile hat Bodenheim ca. 7600 Einwohner. Dies bedeutet eine große Herausforderung für die Verwaltung insbesondere für Johannes Schöller. Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden zwei neue Kindertagesstätten gebaut sowie die Schatzkiste erweitert, um die Rechtsansprüche auf einen KiTa Platz zu erfüllen. Mit dem Bau alleine ist es jedoch nicht getan. Eine große Herausforderung stellen die zusätzlichen 22 Stellen der ErzieherInnen dar. Die Besetzung wird immer schwieriger, da der Markt relativ leergefegt ist. Dank unseres Beigeordneten gehen wir allerdings bei der Rekrutierung neue Wege und nutzen neue Medien intensiver als früher. Unsere zentrale Botschaft dabei: Die Ortgemeinde Bodenheim ist ein attraktiver Arbeitgeber.


Ergebnishaushalt
Es ist zu begrüßen, dass der Ergebnishaushalt mit einem geplanten
Überschuss von ca. 630 TSD € einen positiven Wert aufweist.
Bekanntermaßen werden die Einnahmen unter anderem durch den 15% Gemeindeanteil an der Einkommensteuer generiert. Eine weitere Säule ist die Gewerbesteuer, die konjunkturabhängig ist. Wie schlagartig sich die Einnahmen verändern können, musste der für die Finanzen zuständige Beigeordnete Thomas Glück letztes Jahr erfahren, als ein Unternehmen aufgrund von Strukturveränderungen die Gewerbesteuerzahlungen in einen anderen Ort verlagerte.
Die Ausgaben der Ortsgemeinde sind größtenteils durch die
Pflichtaufgaben wie Umlagen und Gehälter bestimmt. Im aktuellen
Stellenplan werden 74,5 Stellen ausgewiesen. Aufgrund der Teilzeitkräfte unterstehen der Verwaltung somit fast 100 Mitarbeiter. Dies hat schon die Größe eines mittelständischen Unternehmens.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen: Die Verwaltung der Ortsgemeinde Bodenheim arbeitet ehrenamtlich. Der Bürgermeister und seine Beigeordneten machen das nicht von Berufs wegen. Sie leisten ihre Arbeit nach ihrem Beruf, in ihrer Freizeit, für uns. Dies wird zu oft vergessen und wir müssen darauf immer wieder hinweisen und für Unterstützung werben, vor allem in Hinblick auf den steigenden Arbeitsaufwand und die zunehmende Bandbreite der Aufgaben. Hier sollte auch die Landesregierung für Abhilfe sorgen und den großen Ortsgemeinden mehr Gestaltungsspielraum bei der Ausgestaltung des Ehrenamtes des Ortsbürgermeisters geben. Daher kann ich es immer noch nicht nachvollziehen, dass die CDU-Fraktion einen dritten Beigeordneten aus Kostengründen grundsätzlich ablehnt. Erlauben Sie mir die Frage: Wie sähe für Sie eine funktionsfähige ehrenamtliche Verwaltung aus? Wahrscheinlich nicht viel anders!
Die wenigen Stellschrauben, die wir als Rat haben, um Einnahmen zu
generieren, wurden letztes Jahr genutzt, um die z.B. die Pachtverträge
anzupassen. Hier sind mit ca. 70 TSD € Einnahmen ein nicht zu
vernachlässigender Betrag zu erwarten.
An der Spitze der Ausgaben liegt die vorgesehene Sanierung des
Gebäudes auf dem Bauhofgelände. Die Mittel von 150 TSD € für die Erneuerung der Heizungsanlage und Dämmung der Außenfassade ist aus energetischen Gesichtspunkten vertretbar.
Bereits im letzten Haushalt waren Ausgaben für den Bau einer Lagerhalle am Bauhof vorgesehen. Jedoch ist der Ansatz um 80 TSD € zu erhöhen, da die Kapazitäten zur Lagerung von Materialien oder Abstellung von Betriebsfahrzeugen bereits jetzt erschöpft sind.


Investitionshaushalt
Bei den Investitionen stehen wieder Mammutprojekte an: Dies bedeutet gleichzeitig Ausgaben in Millionenhöhe für die nächsten Jahre. Hier sind besonders zu erwähnen: Realisierung des Sportkonzepts, die Erweiterung einer KiTa und Bau von zwei neuen KiTas sowie der Einstieg in den sozialen Wohnungsbau, aber auch die Verbesserung der Straßen, wie z.B. den Ausbau der Kreuzung zu den Einkaufsmärkten in der Straße „Lange Ruthe“ oder Bau von weiteren Stellplätzen in den Arealen am Reichsritterstift oder „Im Walter.“


Sozialer Wohnungsbau
Bereits letztes Jahr hatte ich in meiner Rede die Wichtigkeit des Erhalts
bezahlbaren Wohnraums erwähnt. Dies hat weiterhin Gültigkeit. Erst
kürzlich hat der neue Vorsitzende des SPD Kreisverbandes Salvatore
Barbaro gesagt, dass Mitarbeitern des Bauhofs die Möglichkeit gegeben
werden muss auch in dem Ort zu wohnen in dem sie arbeiten. Dies lässt sich auch auf andere Berufsgruppen erweitern, welche sich die überhitzten Grundstückspreise und Mieten in Bodenheim nicht mehr leisten können. Dem Anstieg der Mieten und Grundstückspreise müssen wir mit einer aktiven Wohnungsbaupolitik entgegentreten.
Die Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft wird
hoffentlich im Sommer abgeschlossen sein. Darin wird es für die
Verbands- bzw. Ortsgemeinden möglich sein, Gesellschafter zu werden. Mit der Einstellung von 550 TSD € in den Haushalt für den Ankauf eines Grundstücks soll unser Einstieg in die neue Gesellschaft ermöglicht werden. Die SPD Bodenheim leistet damit einen aktiven Beitrag. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und dadurch die soziale Vielfalt in unserem Ort sichern.


Sportentwicklung
Nachdem letzte Woche beim „Runden Tisch“ wegweisende Empfehlungen beschlossen wurden, steht der Umsetzung der von der SPD präferierten Variante der Sportentwicklung nur noch der Grundsatzbeschluss im Gemeinderat aus. Mit dem dann beschlossenen Sportkonzept, bleiben die Anlagen „Am Guckenberg“ erhalten und werden durch weitere Sportstätten am Bürgel ergänzt.
Ich mag nicht verhehlen, dass der Standort am Bürgel nicht den
Vorstellungen der SPD entspricht. Ein Bau der Anlagen im Gebiet „Auf der Harle“ hätte nicht nur eine bessere fußläufige Erreichbarkeit für die Nutzer gebracht, sondern auch die Finanzierung hätte besser gestaltet werden können. Durch die Weigerung eines Eigentümers sein Gelände nicht zu veräußern, besteht keine Möglichkeit der Gegenfinanzierung durch den Verkaufserlös aus Gewerbeflächen am Bürgel. Nach ca. 17 Jahren der Diskussionen um neue Sportanlagen steht nächste Woche die Entscheidung über das Sportkonzept an. Von den Sportvereinen haben wir letzte Woche ein klares Votum bekommen. Im Sinne der Sportler, die lange auf diese Entscheidung gewartet haben, erwarte ich eine Zustimmung aller Ratsmitglieder.


KiTa
Mit der Erweiterung der KiTa Schatzkiste um zwei Gruppen und der
Erhöhung der Plätze in den bestehenden Gruppen wird erste Abhilfe
geschaffen. Dies sorgt aber noch lange nicht dafür, alle Ansprüche
abzudecken. Daher laufen gerade die Planungen für den Bau zweier neuer KiTas in diesem und nächsten Jahr. Mit der Flur 37 (Nähe Leidheckenweg) ist ein erster Standort festgelegt. Wegen des fehlenden Baurechts wird mit der Inbetriebnahme frühestens ab Sommer 2018 gerechnet. Um den aktuellen Bedarf abzudecken, bauen wir eine weitere KiTa, die in der zweiten Jahreshälfte bezogen werden kann. Über den Standort und die weiteren Planungsschritte wird der Gemeinderat in Kürze entscheiden. Um den Wohnort Bodenheim weiterhin attraktiv zu gestalten, sind die Ausgaben von zusammen etwa sechs Millionen Euro als Investition in die Zukunft zu sehen.

 

Kreisel an der Kreuzung „Lange Ruthe“ und „Am Kümmerling“

Alle Teilnehmer der Präsentation über die Notwendigkeit eines Kreisels an der Kreuzung „Lange Ruthe“ und „Am Kümmerling“ waren überrascht, wieviel Konfliktpotential es in diesem Bereich gibt. Bei den aktuellen Zuständen ist es verwunderlich, dass es bisher keine größeren Unfälle gab. Trotz des schwierigen Geländes ist die Herstellung von großer Wichtigkeit für die Verkehrssicherheit.

 

LED Beleuchtung und Erdverkabelung
Letztmals erscheinen in diesem Haushalt Ausgaben für die Erneuerung
der LED Straßenbeleuchtung und die Verlegung der Erdkabel. Somit sind die seit 2015 geltenden Umweltrichtlinien erfüllt.


Fazit:
Mit Investitionen in die Zukunft, in unsere Kinder, die Jugend, den Sport, das Gewerbe und die Infrastruktur sowie mit einem klaren Bekenntnis zur sozialen Gerechtigkeit und Vielfalt in Bodenheim, setzt dieser Haushalt neue Maßstäbe. Ein Haushalt, der zudem noch ausgeglichen ist


Abschließend gilt mein Dank allen, die beim Erstellen des Haushaltes
mitgewirkt haben. Ganz besonders hervorheben möchte ich die neue
Leiterin der Finanzabteilung Frau Weber sowie unsere Verwaltung mit
unserem Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig sowie dem 1.
Beigeordneten Thomas Glück.
Die SPD-Fraktion wird dem Haushalt ohne Einschränkung zustimmen.

Allgemeine Zeitung vom 10.11.2016

Das Interview führte Dieter Oberhollenzer.

 

BODENHEIM - Die Gemeinde Bodenheim hat die 7500-Einwohner-Grenze erreicht. Grund zum Feiern gibt es auch am 4. Dezember, wenn die Ortsrandstraße ihrer Bestimmung übergeben wird. Die Infrastruktur in der weiter wachsenden Gemeinde ist das zentrale Thema beim Interview mit Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD). Eine zentrale Herausforderung: Kita-Plätze fehlen.

Herr Becker-Theilig, Bodenheim wächst und wächst. Gibt es eine gewünschte Einwohner-Obergrenze?

Wir haben gerade den 7500. Bürger mit Erstwohnsitz begrüßt. Und wenn man wächst, zeigt das die Wertigkeit einer Gemeinde. Das hat nicht nur mit Steuerkraft zu tun. Das bedeutet beispielsweise auch, dass wir bei der nächsten Kommunalwahl 24 statt 22 Ratsmitglieder wählen können. Aber ich denke, dass wir bei rund 8000 Einwohnern unsere maximale Größe erreicht hätten. Der Zuwachs zeigt sich nicht nur in den Neubaugebieten, sondern in der Innenverdichtung im alten Ortskern, aber auch in den Wohngebieten der 50er bis 90er Jahre. Überall ist eine Erneuerung mit jungen Familien sichtbar.

In vielen Kommunen, etwa in Nieder-Olm, wird über Grundstückspreise diskutiert, über unzufriedene Grundstückseigentümer und bezahlbaren Wohnraum für Familien. Wie sieht es in Bodenheim aus?

Im Wohngebiet Leidhecke, zu 60 bis 65 Prozent bebaut, werden Quadratmeterpreise für erschlossenes Bauland von über 650 Euro bezahlt. Da kommt bei mir nicht nur Freude auf. Aber die Gemeinde hat da keinen Daumen drauf, jeder vermarktet selbst. Aber wir beteiligen uns an der geplanten kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft. Wir halten ein Areal vor, um dort rund 30 Einheiten für bezahlbare Mietwohnungen zu schaffen. Damit wollen wir ein Signal setzen, um auch weniger betuchten Familien Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Und aktuell läuft in Bodenheim ja das Städtebauförderprogramm, das steuerliche Abschreibungen und Zuschüsse umfasst. Da gibt es einen Riesenrun.

Zu einer funktionierenden Infrastruktur gehört die Betreuung der Kinder. Wie sieht es in Bodenheim mit den Kita-Plätzen aus?

Wir haben vor knapp zwei Jahren die dritte kommunale Kita „Schatzkiste“ eröffnet, die inzwischen ebenfalls belegt ist. Und vor einem Jahr haben wir mit der Standortsuche für eine vierte Gemeinde-Kita begonnen. Aber eine Realisierung der neuen Kita am Leidheckenweg sehe ich frühestens Ende 2018. Nach einer erstmals von der VG erstellten verwaltungsinternen Bestandsaufnahme mit Prognose fehlen uns derzeit rund 25 Plätze. Bis Mitte 2017 ist nach diesen Planzahlen mit einer Unterdeckung von 120 Plätzen zu rechnen. Das hängt auch damit zusammen, dass der Kindergartenbedarfsplan des Kreises der Realität immer hinterherhinkt, aber auch immer mehr Eltern die U 3-Kita-Plätze in Anspruch nehmen. Der Bund geht von 30 Prozent aus, der Kreis von 35 Prozent, bei uns sind es 80 Prozent der Eltern, die einen Platz wollen.

Wie reagieren Sie auf diese Entwicklung?

Das ist eine große Herausforderung. Die Überlegungen sehen so aus: Wir wollen kurzfristig in den bestehenden drei Kitas die Gruppenstärken um jeweils fünf Plätze erhöhen und auch bislang nicht genutzte Räume belegen. 2017 möchten wir an der Kita „Schatzkiste“ zunächst ein Provisorium in Containerbauweise errichten. Es gibt dort bereits auch konkrete Erweiterungspläne. Doch zunächst sollen Kita-Teams und Öffentlichkeit umfassend informiert werden.

Lange nichts gehört von den Sportstätten. Bis Ende des Jahres wollten Sie ja eine Grundsatzentscheidung treffen, ob Sie eine Bürgel-Teilfläche nutzen oder das Harle-Areal bebauen.

Das von mir gesteckte Zeitziel kann nicht erreicht werden. Die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern gestalten sich schwieriger als erwartet. Die Verwaltung setzt auf Harle mit dem Bau einer Dreifeld-Wettkampfhalle und einer Turnhalle. Aber es muss immer wieder transportiert werden, dass wir von einem zentralen Sportstättenstandort Abstand nehmen müssen.

Und wann kann die Ortsrandstraße befahren werden?

Die Einweihungsfeier mit Festzelt, Weihnachtsmann und Winterfeuerwerk ist für den 4. Dezember geplant, die Verkehrsfreigabe am 5. Dezember. Und im neuen Jahr starten die Beratungen über die bereits vorliegenden Verkehrsuntersuchungen im alten Ortskern.

 

 

 

Abschluss Haus Friesenecker bis zum Albansfest

von Kathrin Damwitz Allgemeine Zeitung 07.10.2016

 

BODENHEIM - Zum Stand der Arbeiten am „Haus Friesenecker“ neben dem Rathaus, Versammlungsstätte für Vereine und Organisationen, hatte der zuständige Beigeordnete Thomas Glück (SPD) in der jüngsten Gemeinderatssitzung (die AZ berichtete) Neuigkeiten parat.

 

Die Baugenehmigung sei im September eingegangen, die Ausschreibung der Heizungs- und Sanitärarbeiten laufe. Ab Mitte, Ende Oktober sollen diese ausgeführt werden, die Elektroarbeiten schließen sich an. Der Innenausbau ist ab Februar vorgesehen, ab Mai laufen letzte Arbeiten, und der Abschluss der 460 000 Euro teuren Baumaßnahme muss bis zum 3. Juni erfolgt sein – dann wird nämlich das Albansfest eröffnet.

Während der Sitzung wurde auch der geplante Kita-Neubau am Leidheckenweg besprochen. Der Geltungsbereich für den Bebauungsplan Leidheckenweg wurde geändert. Denn es habe sich herausgestellt, dass die Schaffung von Stellplätzen für die geplante vierte kommunale Kindertagesstätte nur südlich des Wirtschaftsweges möglich sei, der später als öffentliche Straße ausgebaut das Baugebiet und die Kita erschließen solle, sagte Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD). Der Geltungsbereich des Plans wird deshalb um 28 Meter in Richtung Süden verlängert.

Kita soll 2,2 bis 2,4 Millionen kosten

Die Parkplätze würden für den Bring- und Holverkehr einerseits aus der alten Ortslage über den Leiheckenweg, andererseits aus den Neubaugebieten Kapelle, Leidhecke und später Ahlen benötigt. Zur Arrondierung biete es sich an, zwischen Leidheckenweg und geplantem Parkplatz vier weitere Bauplätze südlich des Wirtschaftsweges vorzusehen.

Dem wurde einstimmig stattgegeben, ebenso wie der Vergabe von Planungsleistungen, eines Bodengutachtens und eines schalltechnischen Gutachtens. Auf Anfrage von Franz Josef Kerz (FWG) versicherte Becker-Theilig, dass die Kita von beiden Seiten an die Gemeinde angebunden werde.

Allerdings gebe es keine durchgehende Straße an der Einrichtung vorbei, sondern in der Mitte werde eine Schranke installiert. Die Kita könne also vom Neubaugebiet angesteuert werden, ebenso wie über den Leidheckenweg.

Der für die Kitas zuständige Beigeordnete Thomas Glück (Finanzen und Liegenschaften) informierte, das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan sei am Laufen; bis Jahresende soll der Planer für die Kita beauftragt sein. Sie wird insgesamt 2,2, bis 2,4 Millionen Euro kosten.

Johannes Schöller zum neuen Beigeordneten gewählt

Von Kathrin Damwitz Allgemeine Zeitung

06.10.2016

 

RATSSITZUNG Auf Antrag der SPD Expertenanhörung zu Neubau beschlossen / Johannes Schöller ist Beigeordneter

BODENHEIM - Die Wahl des neuen Beigeordneten Johannes Schöller (SPD) und die Debatte um das Gutachten zur Ansiedlung eines Hotel-Neubaus (die AZ berichtete) bestimmten die Gemeinderatssitzung am Dienstagabend.

 

Hinsichtlich des Gutachtens des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) stand eigentlich ein grundsätzlicher Beschluss zur Neuansiedlung auf der Tagesordnung. Auf Antrag der SPD wurde der Punkt allerdings vertagt. In einer öffentlichen Sitzung des zuständigen Fremdenverkehrsausschusses sollen erst einmal Sachverständige angehört werden: die Verfasser des Gutachtens, ein Vertreter der Dehoga, ein Sachverständigenbüro, der Geschäftsführer der Rheinhessen-Touristik, Vertreter des Bodenheimer Verkehrsvereins und der örtlichen Beherbergungsbetriebe. Die SPD sehe dringenden Aufklärungsbedarf, sagte Fraktionssprecher Dirk Müller. Gegen die Verweisung in den Ausschuss und die Anhörung stimmte die CDU mit vier Stimmen. SPD und FWG stimmten mit 14 Stimmen dafür, die Vertreterin der FDP fehlte entschuldigt.

Wolfgang Kirch, CDU-Fraktionschef, erklärte, seine Partei könne keinem weiteren Engagement der Ortsgemeinde zur Ansiedlung eines Hotels zustimmen, das auf der Grundlage der Studie erfolge. Betrachte man das Gutachten genauer, so Kirch, würden „eklatante Schwächen bei der Erstellung“ erkennbar. Leider sei das vorhandene Angebot der Beherbergungsbetriebe ohne Recherche und Befragung vor Ort analysiert worden. Es seien nur 15 Fragebogen ausgewertet worden – was möglicherweise statistisch nicht belastbar sei. Ob sich ein Doppelzimmerpreis von 115 Euro halten lasse, sei zweifelhaft; es sei deshalb fraglich, ob das geplante Hotel wirtschaftlich arbeiten könne.

Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) sah sich zu einer persönlichen Erklärung veranlasst, nachdem örtliche Hotelbetriebe das Gutachten kritisiert hatten. Er wies darauf hin, dass Gemeinde und Tourist-Info sich „nachweislich und belegbar“ seit 2011 besonders um die Touristik-Betriebe gekümmert hätten. Leider seien verschiedene Initiativen der Gemeinde an deren mangelnder Kooperationsbereitschaft gescheitert. Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung herrsche große Übereinstimmung, dass etwas getan werden müsse, auch hätten besorgte Bürger und Vertreter der Bodenheimer Firmen darauf hingewiesen, dass die Beherbergungssituation in der Gemeinde dringend verbessert gehöre. Die Befürchtung, die Gemeinde opfere das Albansfest zugunsten eines Hotelneubaus, bezeichnete Becker-Theilig als „populistische Stimmungsmache“.

Zweiter wichtiger Punkt der Sitzung: die Wahl eines neuen Beigeordneten als Nachfolger von Ingrid Kerz (CDU). Dirk Müller (SPD) schlug seinen Fraktionskollegen Johannes Schöller vor. Der 37 Jahre alte Sozialpädagoge sei durch sein vielfältiges Engagement in der Jugendpflege für den Posten und den Geschäftsbereich „Soziales, Kitas und Jugend“ prädestiniert. Von 18 Stimmberechtigten votierten in geheimer Wahl 14 für Schöller und für die Übertragung des Geschäftsbereichs auf ihn. Die CDU stimmte gegen drei Beigeordnetenposten, da dadurch die Verwaltung „unnötig aufgebläht“ werde, wie Wolfgang Kirch unterstrich. FWG-Mann Michael Leber erschienen die 30 Prozent Aufwandsentschädigung für Schöller angesichts dessen starker Arbeitsbelastung als zu gering, er stimmte dagegen. Sein Fraktionskollege enthielt sich, die Mehrheit beschloss diese Aufwandsentschädigung, die pro Jahr mit rund 11 600 Euro zu Buche schlägt. Es wird mit acht Wochenstunden für Schöller kalkuliert. Eine Vereinbarung mit Schöllers Arbeitgeber, der Stadt Mainz, beschloss der Rat bei vier Neinstimmen (CDU) und einer Enthaltung (FWG).

Thomas Becker-Theilig unterstrich, dass eine Gemeinde in der Größenordnung Bodenheims heute kaum noch ehrenamtlich geführt werden könne. Die Lenkung von fast 80 Beschäftigten und die Vielzahl an Terminen könne eben nur über Delegation an Beigeordnete mit Geschäftsbereichen erfolgen.

SPD Fraktion schlägt Johannes Schöller zum neuen Beigeordneten für die Bereiche KiTa und Jugend vor

 

Die Vita von Johannes Schöller spricht für sich!!

 

Thematisches und inhaltliches Neuland zu betreten, scheint für ihn der Stoff zu sein, aus dem er seine Energien zieht …! Zwei sich immer wiederholende Sachverhalte durchziehen sein Leben von Anfang an bis heute:       
1. Der einfache Weg ist selten „sein Ding“ …         
2. Sein Wirken ist darauf ausgerichtet sich für das Allgemeinwohl mit seiner ureigenen Kreativität und seinem Engagement zu engagieren.

 

 

 

Als Motivationskünstler schafft er es immer wieder durch seine authentische und mitreißende Art seine Mitstreiter für eine Sache zu begeistern und bei der Stange zu halten.

 

Dies sind beste Voraussetzungen um die aktuellen neuen Herausforderungen für einen noch zu wählenden neuen Bodenheimer Beigeordneten zu bewältigen. Am 4. Oktober 2016 soll Johannes Schöller in der ausnahmsweise im Bürgerhaus Dolles stattfindenden Ratssitzung in einer geheimen Wahl als neuer Beigeordneter von den Mitgliedern des Gemeinderates gewählt werden. Die Mehrheitsfraktion der Bodenheimer Sozialdemokraten wird ihn hierbei als Nachfolger der am 31.8.2016 planmäßig ausgeschiedenen Ingrid Kerz vorschlagen.

 

 

 

Ingrid Kerz, fungierte immerhin die letzten 32 Jahre als örtliche Beigeordnete. Hierbei begleitete sie davon etliche Jahre erfolgreich den Geschäftsbereich „KiTas“, Jugend und Spielleitplanung. Sie hinterlässt in der kinder- und familienfreundlichen Gemeinde Bodenheim geordnete Strukturen, wenn sich auch bereits trotz der erst vor drei Jahren eröffneten dritten Gemeinde-KiTa am Horizont bereits wieder Lücken im Betreuungsangebot zeigen. Dies ist vor allem dem bemerkenswerten Bevölkerungszuwachs und dem Zulauf junger Familien nach Bodenheim geschuldet, lässt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Müller verlautbaren. „Hier holt uns unsere gute Arbeit und die erfolgreiche Entwicklung zum beliebten Wohn-, Gewerbe- und Arbeitsplatzstandort ein. Aber auch diese Herausforderung werden wir bewältigen“, ist sich Dirk Müller mit seinen drei SPD-Parteifreunden aus der Rathaus-Chef-Etage sicher. Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig ist sich mit seinen beiden Beigeordneten Thomas Glück sowie Andreas Kappel und mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Dirk Müller darin einig, dass der erfolgreich eingeschlagene Weg bei der Bodenheimer KiTa-Entwicklung auch unter Johannes Schöller fortgesetzt wird. Der bei Jung und Alt gleichermaßen beliebte Johannes Schöller erarbeitete sich seinen Hochschulabschluss von der Hauptschule aus über den „Zweiten Bildungsweg“ und ist seit zwölf Jahren diplomierter Sozialarbeiter. Durch seine Tätigkeit als Jugendpfleger in der VG Bodenheim von 2009-2011 und durch seine derzeitige Tätigkeit bei der Stadt Mainz verfügt er über ausreichend Erfahrung in der Kommunalverwaltung, weiß also wie Verwaltung „tickt“.

 

 

 

In seinem derzeitigen Job bei der Stadt Mainz im Bereich der Familienhilfe weiß der 37-jährige wie er mit Konfliktsituationen umzugehen hat und wie mit Teamgeist, Sach- und Sozialkompetenz gemeinsam auch schwierige Situationen gemeistert werden können.

 

 

 

Johannes Schöller erhält von seinem Mainzer Arbeitgeber eine wöchentlich begrenzte Freistellung von einigen Stunden, um dem anspruchsvollen Ehrenamt in Bodenheim nachkommen zu können. Die ständig wachsenden Anforderungen in einer sich derart positiv entwickelnden Gemeinde Bodenheim macht es aber auch erforderlich, dass Johannes Schöller auch die Kunst des richtigen Delegierens anzuwenden versteht. Aber auch hier ist sich die Bodenheimer SPD-Spitze einig, dass dies Johannes Schöller schon alleine aus seinen zahlreichen zurückliegenden Theater-Arrangements bestens beherrscht.

 


Ohnehin setzt Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig auf die belastbaren und kompetenten hauptamtlichen Mitarbeiter in der VG-Fachabteilung sowie auf die KiTa-Leitungen der drei KiTa-Einrichtungen. „Insbesondere wollen wir mit Kompetenzübertragungen die tägliche Arbeit der KiTa-Einrichtungsleitungen noch mehr wie bisher stärken und Arbeitsabläufe vereinfachen“, lässt der Ortsbürgermeister die Öffentlichkeit wissen. „Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen wie z.B. für den bevorstehenden Neubau der 4. Gemeinde-KiTa geht es immerhin auch darum unsere eigenen Ressourcen als ehrenamtlich Tätige so effizient wie möglich einzusetzen“, führt Ortsbürgermeister Becker-Theilig abschließend aus.

 

Debatte um Blumenkübel

von Kathrin Damwitz Allgemeine Zeitung

02.09.2016

 

Bei Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) löst dies nach eigenen Angaben „zunehmend Unverständnis“ aus. Die Diskussion sei aus seiner Sicht „unnötig“, sagte Becker-Theilig der AZ, weil sie die Bürger verunsichere und falsche Sachverhalte suggeriere. Die im Ort verbreiteten Angaben mit Kosten von je 5000 Euro je Pflanz-Pyramide seien falsch. Die einmaligen Anschaffungskosten einer Pyramide (754 Euro) bei einer angenommenen Lebenszeit von 15 Jahren ergebe eine jährliche kalkulatorische Aufwandsbelastung von etwa 50 Euro, die jährlichen Bepflanzungskosten betragen rund 300 Euro. Dazu komme das Gießen und Düngen, das Personalkosten des Bauhofes nach sich ziehe. „Somit entstehen kalkulatorische Kosten je Pyramide zwischen 450 bis 500 Euro im Jahr“, erläutert Becker-Theilig. Die Bevölkerung habe sich bei der Befragung zur Ortskernsanierung auf jeden Fall mehr Grün gewünscht, daran erinnert der Ortsbürgermeister.

„Größtenteils positive Reaktionen“

Zu den neuen Pflanzpyramiden, die an markanten Orten wie vorm historischen Rathaus aufgebaut wurden, habe er „größtenteils positive Reaktionen aus der Bürgerschaft, aber auch von Bürgern umliegender Gemeinden und von Betreibern örtlicher Gastronomiebetriebe und deren Gästen“ erhalten.

 

Die CDU-Gemeinderatsfraktion hatte unter anderem wissen wollen, wer die Standorte der Pyramiden überhaupt festgelegt habe. Becker-Theilig informiert dazu, dass er im Rahmen des „Geschäftes der laufenden Verwaltung“ Standorte mit dem Leiter des Bauhofs ausgeguckt habe. Schon allein durch verkehrsrechtliche Vorgaben (Abstandsmaße, Mindestmaße an Gehwegbreiten) sei die Anzahl möglicher Orte begrenzt. Das Ordnungsamt habe die Informationen über die Aufstellungen erhalten. Weiterhin stellt der Ortsbürgermeister klar, dass der Fachausschuss in Sachen Ortssanierung nicht übergangen worden sei. Denn dessen Festlegungen zur Straßenmöblierung gelten nur für fest installierte Objekte wie etwa Ruhebänke. Die Pflanzpyramiden hingegen seien nur periodisch verwandte Elemente, die im Herbst geräumt und im Bauhof eingelagert würden. Im Übrigen gebe es für sämtliche Straßenmöblierungsgegenstände keinerlei Zuschüsse im Rahmen der Städtebauförderung. CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Kirch erläuterte auf AZ-Anfrage, seine Partei habe die Kosten der Maßnahme genauer beleuchten wollen. Auch habe er eine „gewisse Diskussion“ anstoßen wollen, unter anderem hinsichtlich der Arbeitsbelastung des Bauhofs (in der Antwort der Anfrage heißt es, das Wässern der Blumen sei mit dem bestehenden Personal leistbar). „Die Antworten liegen vor, nun kann jeder Bürger die Sache selbst bewerten und sich eine

15.07.2016 Von Jürgen Strickstrock Allgemeine Zeitung

GEMEINDERAT Verkehrssicherheit im Bereich Am Kuemmerling/An der langen Ruthe nicht gewährleistet / Parkplätze am Reichsritterstift und Im Walter

BODENHEIM - Als neuralgischer Punkt für die Verkehrssicherheit in Bodenheim gilt seit langem der Kreuzungsbereich „Am Kuemmerling/An der Langen Ruthe“. Deshalb hat der Ortsgemeinderat jetzt den Umbau des Einmündungsbereichs zum Gewerbegebiet zu einer Kreisverkehrsanlage beschlossen.

 

Der Umbau soll auf der Grundlage eines vom Ingenieurbüro Mensebach (Rheinböllen) erarbeiteten Konzepts durchgeführt werden.

Das Ingenieurbüro hatte dazu eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt und gravierende Mängel festgestellt. Die Situation sei charakterisiert durch hohes Verkehrsaufkommen (Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger), unzureichende Einsehbarkeit, ungünstige Wegeführungen für Fußgänger und Radfahrer sowie zu gering ausgelegte Straßenquerschnittsbreiten.

Die FWG nahm den neuen Vorschlag „mit großer Freude“ zur Kenntnis. Sie hatte bereits im Mai 2013 angeregt, einen Kreisel zu installieren, und jetzt ihre Forderung erneuert, nachdem der Haushalsplan 2016 nur eine Linksabbiegespur vorgesehen hatte. Mit den Planungsleistungen wurde das Ingenieurbüro Mensebach beauftragt. Mit Planungskosten in Höhe von rund 58 000 Euro wird gerechnet.

Mit dem Bebauungsplan „Spatzenmühle“ hat sich erneut der Ortsgemeinderat beschäftigt. In diesem Bereich ist der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses der Feuerwehren von Bodenheim und Nackenheim geplant. Die Feuerwehren haben eine Fusion vereinbart. Der Rat beschloss am 8. Dezember 2015 die Aufstellung des Bebauungsplanes und die Durchführung der weiteren Verfahrensschritte. Die im Plan ausgewiesene Grünfläche soll in eine Fläche für Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung „Feuerwehr“ umgewandelt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Fläche auch für Einrichtungen der Wasserwehr, für einen Bauhof sowie für Flüchtlingsunterkünfte zu nutzen. In Einzelbestimmungen wird die naturnahe Gestaltung des im Plangebiet liegenden Spatzengrabens („Gewässer III. Ordnung“) gefordert. Die exponierte Lage im Übergang von Bodenheim nach Nackenheim, dem „Eingangstor“ der beiden Gemeinden, erfordert aus der Sicht der Kreisverwaltung Mainz-Bingen erhöhte Ansprüche an die Architektur der Feuerwache und ihr städtebauliches Umfeld.

Zur Verbesserung des ruhenden Verkehrs beschloss der Gemeinderat die Schaffung neuer Parkplätze am Standort Reichsritterstift zwischen Dollespark und Seniorenheim (circa 15 bis 18 Parkplätze) und im Bereich der Straße „Im Walter“ (circa 10 Parkplätze). Für beide Maßnahmen war eine Änderung der Bebauungspläne notwendig.

Als wachsendes Ärgernis hat sich die ordnungswidrige Nutzung einer „Schleichweg“-Verbindung zwischen den Wohngebieten Kapelle und Leidhecke sowie dem alten Ortskern herausgestellt. Diese Verbindung führt aus Richtung Süden über die Hermann-Weber-Straße und den Kapellengraben zum Lörzweiler Weg. Um dem Missstand und der Missachtung der Durchfahrtsverbote gegenzusteuern, beschloss der Gemeinderat die Errichtung einer elektrisch öffnungsfähigen Schrankenabsperrung für den allgemeinen Kfz-Verkehr. Den landwirtschaftlichen Nutzungberechtigten sollen elektrische Öffner der Schranke durch die Ortgemeinde zur Verfügung gestellt werden.

 

Neue FAKT verfügbar!

Eine neue FAKT, das Informationsblatt der SPD für die Bürger Bodenheims, ist ab sofort verfügbar. Diesmal mit Beiträgen zum Thema Sportstättenbau in Bodenheim und Beiträge zu Straßenausbau-maßnahmen.

 

FAKT Juni 2016
Fakt_26_2016.pdf
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Antrag auf Durchführung einer Unterschriftenaktion gestellt

03.09.2015

Die SPD Fraktion hat einen Antrag auf Durchführung einer Unterschriftenaktion in den Ortsgemeinden der VG Bodenheim gestellt. Mit dieser Aktion soll die Forderung nach einer sofortigen Freigabe zum Weiterbau der Ortsrandstraße untermauert werden. Für die Bodenheimer spielt es keine Rolle, wer die Ortsrandstraße finanziert. Hauptsache sie wird bald gebaut, haben die Anwohner lange genug den Lärm und Gestank ertragen müssen.

 

In Kürze wird Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig zu einer Sondersitzung des Gemeinderates einladen, um die vorliegenden Anträge zu beraten und beschließen.

Antrag zur Durchführung einer Unterschriftenaktion zur ORS
2015_08_30__Antrag_ORS Aufruf.pdf
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Neues aus der Parteiarbeit in der FAKT

03.09.2015

Das Redaktionsteam hat über die Sommerpause eine neue FAKT erstellt, die ab sofort an alle Haushalte verteilt wird.

In dieser Ausgabe möchten wir Sie über wichtige Themen aus der Arbeit im Ortsgemeinderat informieren, so zum Beispiel über die Ortsrandstraße oder den neu gestalteten Grillplatz oberhalb der St. Albans-Statue.

Für den Download der aktuellen Ausgabe folgen Sie bitte dem Link.

Das Redaktionsteam hat über die Sommerpause eine neue FAKT erstellt, die ab sofort an alle Haushalte verteilt wird.

In dieser Ausgabe möchten wir Sie über wichtige Themen aus der Arbeit im Ortsgemeinderat informieren, so zum Beispiel über die Ortsrandstraße oder den neu gestalteten Grillplatz oberhalb der St. Albans-Statue.

Download der aktuellen Ausgabe.

Ferienspielkinder erkunden Bodenheim

Unter dem Motto „Lerne Deinen Heimatort kennen! Erkunde Bodenheim und finde Besonderheiten und Geheimnisse  heraus!“ veranstaltete die SPD Bodenheim im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Verbandsgemeinde eine „Ortsrallye“ durch Bodenheim. So trafen sich 16 Kinder aus der VG Bodenheim am Mittwoch Nachmittag, um in kleinen  Gruppen durch den Ort zu laufen und die gestellten Aufgaben zu lösen. Unter anderem waren Fragen nach dem „Bollesje“ und dem „Amiche“ zu beantworten.  Wenn die Kinder die Antwort selbst nicht wussten, waren sie clever genug, die Einheimischen mit ihren Fragen zu löchern. Auf ihrer Tour durch den Ort war der Stopp bei der Eisdiele sehr willkommen. Um die Wartezeit auf die Siegerehrung zu verkürzen, ließ es sich Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) nicht nehmen, die Kinder an dem gerade fertig gestellten Grillplatz am St. Alban mit Grillwürsten und Getränken zu versorgen. Am Ende des Tages waren alle Kinder Gewinner, erhielten sie doch alle einen Gutschein für eine Portion Eis.

 


Land verweigert Baufreigabe für Bodenheimer Ortsrandstraße



Von Dieter Oberhollenzer (Allgemeine Zeitung vom 06.08.2015)


BODENHEIM - Hinter der Fertigstellung der Ortsrandstraße im Süden von Bodenheim, zur Entlastung des engen Ortskerns und Erschließung der Neubaugebiete gedacht, steht erneut ein dickes Fragezeichen. Der für dieses Jahr geplante Baubeginn erscheint unrealistisch. Möglicherweise steht das seit vielen Jahren diskutierte Vorhaben ganz auf der Kippe. Der Grund: Das Land erteilt der Gemeinde keine Baufreigabe, da der Landesrechnungshof rechtliche Bedenken wegen der Finanzierung angemeldet hat.


„Wir haben Baurecht“


Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) ist fassungslos, dass das Land die notwendige Baufreigabe verweigert: „Wir haben Baurecht, sind aber dennoch handlungsunfähig.“ Die Ortsgemeinde habe in den vergangenen Jahren in Abstimmung mit dem Land „alles eingetütet“ – zahlreiche Gutachten und Untersuchungen beauftragt, die Zauneidechsen vergrämt und Ersatzlebensraum geschaffen, die für den Straßenbau benötigten Grundstücke erworben. Doch jetzt macht eine Bewertung des Landesrechnungshofs – Fördervorhaben mit Baukosten über 2,5 Millionen Euro müssen vorab geprüft werden – dem rund sechs Millionen Euro teuren Vorhaben, davon bis zu 1,5 Millionen Euro als Zuschüsse beantragt, zunächst einen Strich durch die Rechnung.


Auf Anfrage äußert sich die in Speyer ansässige Behörde zum Bodenheimer Fall nicht im Detail, verweist aber auf die „gleiche Problematik in Westhofen“. Im Jahresbericht 2015 der Behörde heißt es unter der Überschrift „Ortsrandstraße Westhofen: kein zuwendungsfähiges Vorhaben“ unter anderem: „Nach der Verkehrsbedeutung handelt es sich bei der ‚Ortsrandstraße‘ um eine Landesstraße, die im Wesentlichen die beengte Ortsdurchfahrt der L 425 ersetzen soll. Landesstraßen sind von einer Förderung ausgenommen. Im Übrigen darf die Gemeinde eine Straßenbaumaßnahme, die das Land nicht durchführen will, nicht als Aufgabe an sich ziehen.“


Bereits 2009 hat eine örtliche Bodenheimer Bürgerinitiative sich für die Realisierung der ursprünglich geplanten kürzeren und umweltverträglicheren Bergvariante eingesetzt und die weiter am Ort vorbeiführende teurere Talvariante als Umgehungsstraße verworfen. Der Grund: Überschreitung der gemeindlichen Planungshoheit, die darin liegt, dass eine Landesstraße als Gemeindestraße und damit als Umgehungsstraße mit Fördermitteln geplant wird. Das Land hat damals geantwortet: „Welche Variante planerisch verfolgt wird, ist einzig und allein Angelegenheit der Ortsgemeinde.“ Es gebe keinerlei Überlegungen, die Ortsrandstraße zur Landesstraße aufzustufen.


Und wenn sich die Bewertung des Landes nach der Rechnungshofsbericht ändert? Eine mögliche Alternative für Bodenheim sieht so aus: Der Neubau müsste in das Straßenprogramm mit Prioritäten des Landesbetriebs Mobilität (LBM) aufgenommen werden. Und das vor dem politischen Hintergrund, dass die rot-grüne Landesregierung das Schwergewicht auf die Sanierung und nicht auf den Neubau von Straßen setzt. Die Umsetzung kann Jahre dauern.


Ortsbürgermeister Becker-Theilig will aber eine weitere Verzögerung nicht hinnehmen und setzt auf den in Gang gesetzten internen Klärungs- und Prüfungsprozess: „Der Ball liegt jetzt beim Land.“ Plan B könne eine Straßenübernahme durch das Land sein; möglicherweise könne die Gemeinde das Vorhaben auch allein finanzieren. Dem Landesrechnungshof wirft er vor, bei seiner Beurteilung von nicht mehr aktuellen Festlegungen im Raumordnungsplan auszugehen: „Denn unsere Ortsrandstraße ist nicht mehr Teil der regionalen Verkehrsbeziehung, die eine Umgehungsstraße von Gau-Bischofsheim und einen Anschluss an die Rheinhessenstraße in Höhe von Ebersheim vorsah.“

Das Infrastrukturministerium will sich mit dem Rechnungshof in Verbindung setzen und das Bodenheimer Problem erörtern. Eine Sprecherin unterstreicht: „Bevor die Rechtsfrage nicht abschließend geklärt ist, können leider keine Aussagen zu einer Förderung und zu einem Baubeginn getroffen werden.“



Ehrenordnung für Bodenheim und Gestaltungssatzung für Ortskern verabschiedet

Da es in der Vergangenheit keine Richtlinien für die Ernennung von Ehrenbürger gab, hat die SPD Fraktion die Initiative ergriffen, eine Ehrenordnung für Bodenheim zu beschließen. Diese neue Satzung wurde am 24.03.15 vom Gemeinderat verabschiedet. In der Satzung wurden Kriterien beschlossen, die es dem Gemeinderat mit einer zwei Drittel Mehrheit ermöglicht natürliche Personen, die sich in besonderem Maße in und für Bodenheim verdient gemacht haben, mit der Bezeichnung "Ehrenbürger" zu würdigen.


Wie der erste Beigeordnete Thomas Glück (SPD) feststellte bildet die ebenfalls beschlossene Gestaltungssatzung "eine gemeinsame Plattform für die Gemeinde und die Bauherren". Auf Grundlage der Satzung können die Eigentümer schon frühzeitig planen, wie sie ihren Neubau oder die Sanierungen von Wohn- und Gewerbeeigentum gestalten wollen.


Haushaltssatzung der Ortsgemeinde verabschiedet

10.02.2015

In der Ratssitzung am 09.02.2015 hat der Gemeinderat die Haushaltssatzung 2015 für unsere Ortsgemeinde verabschiedet. Mit den Stimmen von FWG und FDP hat unsere Fraktion den Rahmen abgesteckt. Ergebnishaushalt sowie Finanzhaushalt sind positiv gestaltet. Man könnte fast von einem ausgeglichenen Haushalt sprechen, wären nicht die Defizite aus den letzten Jahren auszugleichen.

Lesen Sie nachfolgend die Ausführungen unseres Fraktionsvorsitzenden Dirk Müller zum Haushalt 2015.


Haushaltsrede 2015.pdf
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Dirk Müller als Vorsitzender bestätigt

Fortsetzung der erfolgreichen Bürgerpolitik

Die Bodenheimer SPD-Mitglieder war zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung zusammen gekommen. Sie hatten allen Grund zur Freude. Denn immerhin konnte die Bodenheimer SPD-Fraktions- und Vereinsspitze mit Dirk Müller sowie Thomas Becker-Theilig als SPD-Ortsbürgermeister von einer sehr erfolgreichen Arbeitsbilanz der zurückliegenden Jahre berichten. So mündete die Zufriedenheit der Bodenheimer Bürger durch die vorzuweisende Erfolgsbilanz und das konstruktive gemeinsame Wirken in Rat sowie die Geschlossenheit der Bodenheimer SPD deshalb im Mai 2014 in das erfolgreichste Wahlergebnis der Bodenheimer Sozialdemokratie. Thomas Becker-Theilig skizzierte die wichtigsten anstehenden Bodenheimer Zukunftsthemen und rief seine Parteifreunde zur Fortsetzung der erfolgreichen Bürgerpolitik auf.

 

Bei den anstehenden Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder ihren Vorsitzenden Dirk Müller im Amt. Zu seinen Stellvertretern wurden Jens Mutzke sowie Robin Steinkrüger gewählt. Ebenso wie der langjährige Kassierer Ralf Werner wird der bisherige Schriftführer Günther Seewald sein Amt weiterführen. Zu Beisitzern wurden Birgit Scholles, Jytte Tamoschus, Peter Ranzenberger und Wolf-Ingo Heers gewählt. Abschließend bedankte sich Dirk Müller bei den ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstandes für deren Unterstützung und Mitarbeit.

Thomas Becker-Theilig über den Umzug des Deutschen Weininstituts nach Bodenheim

In einem Interview mit dem Südwestrundfunk zeigt sich Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig erfreut über die Verlagerung des Deutschen Weininstituts nach Bodenheim. Um das komplette Interview zu hören, klicken Sie auf den nachstehenden Link.

Beitrag DWI zieht nach Bodenheim.mp3
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Energetische Teilsanierung der Sporthalle am Guckenberg auf den Weg gebracht

Sportbetrieb für die nächsten Jahre gesichert

12.10.2014

Mit der Entscheidung für die energetische Teilsanierung der Sporthalle am Guckenberg hat der Ortsgemeinderat den Sportbetrieb für die nächsten Jahre gesichert. Eine Vollsanierung wurde von vorneherein ausgeschlossen, da dies die Kosten in die Höhe getrieben hätte. Eine Amortisierung innerhalb der vorgesehenen Restnutzungsdauer von ca. 15 Jahren wäre nicht möglich gewesen.

 

Bei der Untersuchung wurden drei Teilbereiche identifiziert, wo man durch effektive Maßnahmen Einsparungen erzielen kann. Mit dem Einbau von neuen energiesparenden Lampen werden die Stromkosten erheblich reduziert. Ebenso werden auch Teilbereiche der Wände, die vom Architekten als Kältebrücken identifiziert wurden, wärmegedämmt. Hierzu gehören auch die Lichtkuppeln an der Deckenhalle. Weiterhin wird die vorhandene Heizungsanlage durch eine effizientere ersetzt. Hierdurch werden auch die CO2-Werte im Sinne der Umwelt reduziert, die der aktuellen Energierverordnung Rechnung tragen.

 

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf ca. 390.000 EUR, wovon 150.000 EUR vom Kreis als Zuschuss übernommen werden.

 

Dagegen fordern die Fraktionen der CDU bzw. FWG einen sofortigen Neubau einer Sporthalle am Sport- und Gewerbe-gebiet "Bürgel". Diesen würde die SPD Fraktion unterstützen, aber man muß auch der Realität ins Auge schauen. Die Orts-gemeinde ist bei solchen Großprojekten mit Investitionen im mittleren einstelligen Millionenreich auf Zuschüsse angewiesen. Im aktuellen Sportstättenförderungsprogramm des Landkreises Mainz-Bingen steht der Neubau einer Sporthalle für Bodenheim aktuell erst an vierter Stelle. Somit ist eine Unterstützung erst in 6-8 Jahren zu erwarten.

 

Ebenso ist die Ortsgemeinde noch immer nicht im Besitz aller notwendigen Grundstücke.

Antrag auf Erweiterung der Straßenbeleuchtung

12.Oktober 2014

 In der Sitzung des Ortsgemeinderats vom 07.10.2014 die SPD Fraktion hat die Erweiterung der vorhandenen Straßenbeleuchtung für den Bereich zwischen südlicher Kapellenstraße (Höhe kath. KiTa) bis zum Beginn der neuen Friedhofsfläche (Nackenheimer Weg) beantragt. Mit dieser Maßnahme würde die letzte nicht ausgeleuchtete Lücke zwischen Ortskern und den umliegenden Wohngebieten geschlossen werde. Insbesondere für die Schüler aus den südlichen gelegenen Straßen bedeutet dieser Lückenschluß eine erhöhte Verkehrs- und Schulwegesicherheit.

Neuer Sachstand zur Sanierung des Rathausplatz

24.Juli 2014

In der Sitzung des Gemeinderates am 22.Juli 2014 hat der Gemeinderat die Änderung der Ausführungsplanung vom Mai letzten Jahres beschlossen. Nachdem alle Versorgungsträger bis auf die Wasserversorgung Rheinhessen (WVR) ihre im Rahmen eines solchen Projektes üblichen Arbeiten wie z.B. Neuverlegung von Kabel oder Rohren abgeschlossen hatten, stellte die WVR Bedingungen an die anstehenden Arbeiten. Da die unter dem Rathausplatz und den umliegenden Straßen Hauptwasserleitung, die der Versorgung eines großen Teiles Rheinhessens nicht tief genug unter der Erde liege, käme eine herkömmliche Verdichtung (Rüttelplatte) des Untergrundes nicht in Frage. Einen eventuellen Schaden hätte die Ortsgemeinde tragen müssen. Eine spezielle Verdichtung hätte enorme Mehrkosten betragen. Anfang Juli fand daraufhin ein Abstimmungsgespräch bei der ADD als Genehmigungsbeörde für die enstsprechenden Zuschüsse in Neustadt a.d.W. statt, wo die Planungsan-passungen vorgestellt wurden.

 

Folgende Ergebnisse wurden auszugsweise dargestellt vereinbart:

  • der Rathausplatz hat eine zentralen städtbaulichen Bedeutung und somit ein eigenen Charakter. Dies ist bei der Ausgestaltung und der Materialverwendung zu beachten.
  • Ziel der Maßnahme: Funktionalität der Verkehrsfläche, Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Aufwertung/Erhalt der städtebaulichen Qualität, Sicherung der Wirtschaftlichkeit
  • Verzicht auf die Wiederverwendung des vorhandenen Belages
  • Verwendung eines hochwertigen Asphaltbelages
  • Festigung Belages des Parkplatzes hinter dem Rathaus
  • Erhöhung des auf den höchstmöglichen Förderbetrag (von 150,00 €/qm auf 225,00 €/qm)

 

Somit kann die Auschreibung der vorgenommen werden. Der Beginn der Arbeiten sollte dann in nicht allzu ferner Zukunft liegen.

 

Die Bürger und Besucher Bodenheims dürfen sich auf einen schönen Rathausplatz freuen.

 

 

Neue Spitze für die Ortsverwaltung

03.Juli 2014

In der konstituierenden Sitzung am 02.Juli 2014 wurde der alte und neue Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig sowie die neuen gewählten Ratsmitglieder für fünf Jahre verpflichtet. Auch wurden die Beigeordneten vom neuen Gemeinderat gewählt. Wir gratulieren Herrn Thomas Glück (1. Beigeordneter) sowie Frau Ingrid Kerz und Herrn Andreas Kappel zu ihren neuen Ämtern.

 

Sie können sicher sein, dass diese neue Verwaltungsspitze sich immer und zu jederzeit in vollem Umfang und Sinne für die Ortsgemeinde einsetzen wird. Mit der Erfahrung von Frau Kerz stehen wir für die Kontinuität des ihr zugeordneten Geschäftsbereiches, vor allem im Bereich der KiTa's. Mit den beiden neuen Beigeordneten wurden in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen ausgewiesene Fachleute gewonnen werden. 

 

Danke Bodenheim

01.Juli 2014

Kommunalwahlen 2014

Sie, die Bodenheimer Wählerinnen und Wähler, haben uns - der Bodenheimer SPD - ein überragendes Wahlergebnis beschert. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!

 

Ihr Votum ist Bestätigung unserer geleisteten Arbeit! Das gibt uns Rückhalt sowie Kraft für die Zukunft und ist Ansporn für die vor uns liegenden Herausforderungen unserer Fortschrittsgemeinde.

 

Das Wahlergebnis hat uns schier überwältigt. Wir haben hohe Anerkennung uns Respekt vor Ihrem Votum!

 

Ich versichere Ihnen, dass ich in meiner Funktion als Ortsbürgermeister und auch die SPD Fraktion im Ortsgemeinderat am Prinzip einer offenen sach- und bürgerorientierten Ratspolitik festhalten. Wir werden auch in zukünftig auf ein konstruktives gemeinsames Handeln aller Beteiligten im Rat hinwirken. Daran wird auch die absolute Mehrheit im Ortsgemeinderat nichts ändern. 

 

Mit den besten Wünschen

 

Ihr Thomas Becker-Theilig

Bodenheimer Ortsbürgermeister

 

 

 

Das Wahlergebnis der Kommunalwahl vom 25.05.2014

Die vollständigen Ergebnisse können Sie auf der Webseite der VG Bodenheim abrufen.

 

Kommunalwahl 2014

 

Wahl zum Ortsbürgermeister

Mit überwältigender Mehrheit von 69,1 % der abgegebenenStimmern erzielte unser Kandidat Thomas Becker-Theilig ein überragendes Ergebnis. Die SPD Bodenheim gratuliert Thomas Becker-Theilig zur Wiederwahl. Wir wünschen ihm viel Erfolg für die weitere Arbeit als Ortsbürgermeister. Er wird auch seinen bisherigen und bewährten Stil weiterführen.

 

Ebenso gratulieren wir unserem Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig zu seinem Einzug in den Kreistag. Mit einem Sprung auf Platz acht der Liste wird er dort die Interessen Bodenheims vertreten.  

Ergebnis der Wahlen zum Ortsgemeinderat

Auch bei der Wahl zum Ortsgemeinderat konnten wir ein Ergebnis erzielen, dass es so nicht unbedingt zu erwarten war. Mit 52,4% der Stimmen stellen wir jetzt zwölf Ratsmitglieder. Der immense Zuwachs an Stimmen zeigt, dass der Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig und die SPD Fraktion mit ihrer offenen bürgernahen und sachorientierten Ratspolitik richtig lagen. Dies wird auch in Zukunft so weitergeführt werden. 

 

 SPD 
 
  52,4 %  

 12 Sitze 

 Ergebnis 2009 
 
  40,8 %    9 Sitze 
 CDU 
 
  33,0 %    7 Sitze 
 Ergebnis 2009 
 
  39,7 %    9 Sitze 
 FDP 
 
  2,6 %    1 Sitze 
 Ergebnis 2009 
 
  7,3 %    1 Sitze 
 FWG 
 
  12,0 %    2 Sitze 
 Ergebnis 2009 
 
  12,1 %    3 Sitze 

 

In den Ortsgemeinderat wurden die ersten zwölf Bewerber gewählt.  Die nachfolgenden stehen als Nachrücker zur Verfügung:

 


Nr

Name

 Stimmen 
Listen-
anteil
Gesamt-
anteil
 1   Becker-Theilig, Thomas  3.772   9,1% 4,8%
 2 Schöller, Johannes  2.559   6,2% 3,2%
 3   Glück, Thomas  2.395   5,8% 3,0%
 4   Schreckenberger, Lisa  2.223   5,4% 2,8%
 5   Kirchner, Peter  2.208   5,3% 2,8%
 6   Arnold, Ellen  1.992   4,8% 2,5%
 7 Werner, Christa  1.963   4,7% 2,5%
 8 Kissau, Hans Georg  1.854   4,5% 2,4%
 9 Müller, Dirk  1.851   4,5% 2,3%
 10 Seewald, Günther  1.812   4,4% 2,3%
 11   Ranzenberger, Peter  1.735   4,2% 2,2%
 12 Kissau, Jenny  1.731   4,2% 2,2%
 13 Mutzke, Jens  1.647   4,0% 2,1%
 14 Löding, Hanna  1.608   3,9% 2,0%
 15 Dr. Kalbitz, Holger  1.606   3,9% 2,0%
 16 Junker, Uwe  1.603   3,9% 2,0%
 17   Martinez, Roland  1.553   3,8% 2,0%
 18 Steinkrüger, Robin  1.550   3,7% 2,0%
 19 Kappel, Andreas  1.473   3,6% 1,9%
 20 Scholles, Günter  1.459   3,5% 1,8%
 21 Blaschek, Heinz  1.399   3,4% 1,8%
 22   Hassinger, Erich  1.365   3,3% 1,7%

Ergebnisse der Wahlen zum Verbandsgemeinderat

Bei den Wahlen zum Ortsgemeinderat konnte die SPD Fraktion mit 36,1% ihre bisherige Anzahl von zwölf Sitzen wieder erreichen, bei einem leichten Verlust von 1,4% der Stimmen. Dies ist insofern als Erfolg zu werten, da mit den "Grünen" in den Rat ein weiterer Bewerber aufgetreten war. 

 

Wir gratulieren folgenden Mitgliedern der SPD Bodenheim zum Einzug in den Verbandsgemeinderat:

 

Platz  1: Thomas Becker-Theilig

Platz  5: Thomas Glück

Platz  8: Jytte Tamoschus

Platz 12: Günter Scholles

 

 

Informationen von der SPD Bodenheim und Thomas Becker-Theilig zur Gewerbeentwicklung